Fokusthema

Quelle: VWI Redaktion

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Interdisziplinären Lösungen für offene Fragen an der Schnittstelle von Technologie und Management widmet sich das Fokusthema, das der Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure e. V. (VWI) jährlich herausgibt. In der jetzt veröffentlichten 3. Ausgabe untersucht ein Autorenteam der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg unter Leitung von VWI-Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Hartmut Zadek das Obsoleszenzmanagement.

Obsoleszenz beschreibt das Veralten von Produkten durch technischen Fortschritt oder die begrenzte Haltbarkeit technischer Bauteile. Der Mechanismus ist unvermeidlich, seine Auswirkungen und Kosten können aber mit vorausschauender Planung, einem strategischen Ansatz und dem Einsatz interdisziplinärer Teams verringert werden. Dabei ist die gesamte Versorgungskette vom Lieferanten bis zum Kunden sowie der vollständige Lebenszyklus des Produkts einzuschließen.

Das Fokusthema gibt Unternehmen eine Hilfestellung bei der Realisierung eines ganzheitlichen Obsoleszenzmanagements: Eine Gestaltungsmatrix versetzt sie in die Lage, den Ist-Zustand im eigenen Haus zu erfassen und daraus eine Soll-Planung sowie einen strategischen Maßnahmenplan zu entwickeln. Dabei spielen auch die neuen Möglichkeiten durch die Digitalisierung eine Rolle. Denn die Vernetzung von Objekten im Internet of Things und die höhere Transparenz im Bereich Industrie 4.0 haben einen entscheidenden Anteil an der Verbesserung des tradierten Obsoleszenzmanagements.

Das VWI-Fokusthema „Lebenszyklus-orientiertes Obsoleszenzmanagement im Zeitalter von Industrie 4.0“ steht als Online-Ausgabe zur Verfügung. Die 2019 und 2020 erschienenen Bände „Die Vermessung der globalen Blockchain-Start-up-Landschaft“ und „Management der Industrie 4.0“ sind ebenfalls auf der VWI-Homepage online abrufbar.

 

Die Meldung wird am gleichen Tag über Pressebox veröffentlicht.

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