Körber-Stiftung

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Körber-Stiftung: WiIng gewinnt Deutschen Studienpreis 2022

Mit dem Deutschen Studienpreis zeichnet die Körber-Stiftung in jedem Jahr exzellente Dissertationen aus, die eine besonders hohe gesellschaftliche Relevanz haben. In jeder der drei Fächergruppen – in den Sozialwissenschaften, den Natur- und Technikwissenschaften sowie den Geistes- und Kulturwissenschaften – wird dabei je ein Spitzenpreis à 25.000 Euro vergeben. Der Spitzenpreis in der Sektion Sozialwissenschaften geht in diesem Jahr an den Wirtschaftsingenieur Lars Nolting, der an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen im Fachgebiet Energieökonomik promoviert hat (Die Versorgungssicherheit mit Elektrizität im Kontext von Liberalisierung und Energiewende).

Wie wichtig ein stabiles Energieversorgungssystem ist, zeigt unter anderem Marc Elsbergs dystopischer Bestsellerroman „Blackout – Morgen ist es zu spät“. Darin skizziert Elsberg die immensen gesellschaftlichen Auswirkungen, die ein totaler Ausfall der Elektrizitätsversorgung, ein sogenannter Blackout, hätte. Doch wie wahrscheinlich sind Unterbrechungen der Stromversorgung angesichts aktueller Umbrüche im Energiesystem? Wie lässt sich die Versorgungssicherheit im Kontext der zunehmenden systemischen Komplexität fundiert bewerten? Und inwieweit können moderne Methoden basierend auf künstlicher Intelligenz (KI) dazu beitragen, die Zuverlässigkeit der Elektrizitätsversorgung auch künftig zu gewährleisten? Unter anderem diesen Fragen ist Lars Nolting im Rahmen seiner Promotionsarbeit nachgegangen. Dabei hat er den Begriff des „Komplexitätsdilemmas“ im Kontext der Analyse hochkomplexer Energiesysteme geprägt sowie die KI-basierte Metamodellierung als eine Möglichkeit zu seiner Bewältigung eingeführt. Mit dieser Metamodellierung lassen sich fundierte Aussagen über die Versorgungssicherheit treffen, denn sie kann für eine Vielzahl potenzieller Szenarien berechnen, wie zuverlässig ein beliebiges Energiesystem seine Abnehmer mit Elektrizität versorgen kann.

Der Deutsche Studienpreis der Körber-Stiftung zählt zu den höchstdotierten wissenschaftlichen Nachwuchspreisen in Deutschland. Schirmherrin ist Bundestagspräsidentin Bärbel Bas. Am 12. Dezember 2022 wird sie die Auszeichnung in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin verleihen. Einsendeschluss für die nächste Runde des Deutschen Studienpreises ist der 1. März 2023.

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Heidenheim: Rückblick auf die Frühjahrs-HGV 2022

Inhalt

⇓ Bericht der Studentischen Vorstände
⇓ Kooperationspartner
⇓ Ausblick: Nach der HGV ist vor der HGV
⇓ Impressionen

Bericht der Studentischen Vorstände

Delegierte der VWI-Hochschulgruppen aus ganz Deutschland haben sich vom 15. bis 19. Juni 2022 zur Frühjahrs-Hochschulgruppenversammlung (HGV) in Heidenheim an der Brenz getroffen. Die Hochschulgruppenversammlung ist mit über 120 Teilnehmenden aus den über 40 Hochschulgruppen das größte studentische Event des Verbands und bietet eine Plattform für Wissensaustausch, Ideenentwicklung und Netzwerke. Über fünf Tage werden verschiedene Themen im Plenum diskutiert, in Workshops kreative neue Ideen entwickelt und Wissen vermittelt sowie über die Veranstaltungsorte der Bundesevents und die Vertreter des Verbands von Morgen abgestimmt.

Dabei brachte die HGV in Heidenheim gleich zwei Premieren. Zum einen war es die erste HGV, welche die 2014 gegründete VWI-Hochschulgruppe (HG) Heidenheim ausgerichtet hat. Zum anderen haben wir uns auch dazu entschieden, zum ersten Mal das interaktivere HGV-Konzept der studentischen Vorstandsmitglieder 2020 (Tabea Richert, Jennifer Schubert, Laslo Brumund und Alexander Sascha Stephan) – weg von vielen Frontalvorträgen und Sitzungen im Plenum hin zu mehr Austausch in kleineren Gruppen bei Workshops und Trainings – umzusetzen. Und das mit vollem Erfolg.

Den Auftakt bildete die Begrüßung durch das Projektteam der HG Heidenheim, die studentischen Vorstandsmitglieder und die Schirmherrschaften – Heidenheims Oberbürgermeister Michael Salomo, DHBW Heidenheims Rektor Prof. Dr.-Ing. Dr. Rainer Przywara und VWI-Präsidentin Dr.-Ing. Frauke Weichhardt. Dann folgten fünf gefüllte Tage, bestimmt von Sitzungen im Plenum, Workshops und Trainings, Vorträgen sowie einem abwechslungsreichen Abendprogramm. Wie bei jeder HGV war auch bei dieser der Kontakt zu lokalen sowie VWI-nahen Unternehmen ein zentraler Baustein, der mit interessanten Workshops, Vorträgen und Ständen auf der Unternehmens- und Initiativenmesse die HGV inhaltlich bereichert hat.

Außerdem wurden auf dieser HGV die Ausrichter kommender Events und die Koordinatoren der Hochschulgruppenkooperationen (KoHos) für die Amtszeit 2022/23 gewählt. Die Wahl für die Frühjahrs-HGV 2023 gewann die HG München, für kreati Fallstudien 2023 die HG Kaiserslautern und für das Fachforum 2023 die HG Ansbach. Für das Amt des KoHos der Union West (UWe) wurde Jakob Siebeneiker (HG Duisburg-Essen), der Gruppe Nord (GruNo) Julius Scheuer (HG Braunschweig), des Netzwerk Ost (NeO) Janine Pfister (HG Berlin), der Süd-West-Kooperation (SWeK) Thu Alexandra Truong (HG Darmstadt) und der Süd-Ost-Kooperation (SOKo) Madeleine König (HG Augsburg) gewählt.

Die HGV in Heidenheim war eine Leistung vieler Mitwirkender. Daher möchten wir uns im Namen des studentischen Vorstands und des VWI bedanken:

Vielen Dank an das Projektteam der HG Heidenheim federführend um Lena Osthold und Leonie Hieber, die in den letzten Monaten dieses grandiose Event ausgestaltet haben, sowie an alle aktiven Helfer auf der HGV vor Ort. Vielen Dank an unseren Geschäftsführer Axel Haas, die gesamte Geschäftsstelle und unsere Präsidentin Dr.-Ing. Frauke Weichhardt, die die Pläne voll unterstützt haben.

Vielen Dank an die Mitglieder des VWI-Bundesteams, die unter anderem mit Workshops und Trainings, der Initiativenmesse und ihrer tatkräftigen Unterstützung das Programm der HGV bereichert haben. Vielen Dank an den Sitzungsleiter Felix Loens (HG Aachen) und die Schriftführerin Michelle Uth (HG Berlin), die uns studentischen Vorstandsmitgliedern in den Sitzungen assistiert haben.

Ein besonderer Dank gilt den Kooperationspartnern (DHBW Center for Advanced Studies | HORBACH | Edwin Schott mit ProWI | Zeiss | MLP | Voith | Stadtwerke Heidenheim | V&S | VWI Hochschulgruppe München e.V. | VWI Hochschulgruppe Siegen e.V.), die dieses Event unterstützt und so erst möglich gemacht haben; ebenso vielen Dank an die DHBW Heidenheim, die uns ihre Räumlichkeiten für dieses Event zur Verfügung gestellt hat.

Die Studentischen Vorstandmitglieder 2022
Jan Zimmermann, Robin Striebl, Tim Niefer und Lukas Uecker

 

Kooperationspartner

Ausblick: Nach der HGV ist vor der HGV

Die Hochschulgruppenversammlung findet zweimal jährlich statt. Wir freuen uns bereits auf folgende Termine:

Unsere Kooperationspartner erhalten Zugang zu mehr als 130 hochqualifizierten und engagierten Studierenden und Absolvierenden des Wirtschaftsingenieurwesens aus ganz Deutschland. Die Teilnehmenden zeichnen sich besonders durch ihr ehrenamtliches Engagement in Vorstandsämtern der Hochschulgruppen, im Bundesteam oder sogar im Bundesvorstand aus.

Durch die Präsentation ihres Unternehmens auf der HGV werden potenzielle Mitarbeitende und Führungskräfte im persönlichen Gespräch bei Workshops oder nach Unternehmensvorträgen oder Workshops direkt erreicht. Ergänzend gibt es die Möglichkeit, auf der Website und in den sozialen Netzwerken des VWI und des Events für sich zu werben.

Interesse geweckt?

Werden Sie jetzt Kooperationspartner unserer kommenden Hochschulgruppenversammlungen – es lohnt sich!
Werden Sie selber Partner!

Impressionen von der Frühjahr-HGV Heidenheim

Einweg-Batterie aus Papier

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Aus Papier: Einwegbatterie mit Wasserschalter

Kleine Einweg-Elektronikgeräte mit geringem Stromverbrauch wie etwa intelligente Etiketten zum Tracking von Objekten, Umweltsensoren oder medizinische Diagnosegeräte könnten künftig mit einer durch Wasser aktivierbare Einweg-Batterie aus Papier betrieben werden. Eine solche Batterie hat gerade ein Empa-Forschungsteam in einer Proof-of-Concept-Studie vorgestellt (Water activated disposable paper battery).

Basis der Batterie ist ein rechteckiger Papierstreifen. Dieser Streifen enthält Salz, und eines der beiden kürzeren Enden des Streifens wurde in Wachs getaucht. Auf eine Seite des Papiers wird eine Tinte gedruckt, die Graphitflocken enthält und als positiver Pol der Batterie (Kathode) fungiert; auf die Rückseite wird eine zweite Tinte gedruckt, die Zinkpulver enthält und als negativer Pol (Anode) dient. Eine dritte Tinte, die Graphitflocken und Russ enthält, wird auf beiden Seiten des Papiers über den beiden anderen Tinten aufgedruckt – als Stromkollektor, der die beiden Pole der Batterie mit zwei Drähten verbindet, die sich an dem in Wachs getauchten Ende des Papierstreifens befinden.

Mit einem Tropfen Wasser lässt sich die Batterie aktivieren. Das im Papier enthaltene Salz löst sich auf und die Ionen verteilen sich, was dazu führt, dass das Zink an der Anode oxidiert wird und Elektronen freisetzt. Durch Schließen des (externen) Stromkreises können diese Elektronen dann von der zinkhaltigen Anode – über die graphit- und rußhaltige Tinte und die Drähte – zur Graphitkathode fließen, wo sie auf den Sauerstoff aus der Umgebungsluft übertragen werden und diesen dadurch reduzieren. Durch diese beiden Redoxreaktionen wird ein elektrischer Strom erzeugt, der zum Betreiben eines elektrischen Geräts verwendet werden kann.

Als die Forschenden die Leistung der Batterie analysierten, zeigte sich, dass die Batterie nach der Zugabe von zwei Tropfen Wasser innerhalb von 20 Sekunden aktiviert wurde und eine stabile Spannung von 1,2 Volt erreichte – die Spannung einer normalen AA-Alkalibatterie beträgt 1,5 Volt. Nach einer Stunde nahm die Leistung der einzelligen Batterie deutlich ab, da das Papier austrocknete. Gaben die Forschenden jedoch zwei weitere Tropfen Wasser hinzu, dann behielt die Batterie eine stabile Betriebsspannung von 0,5 Volt für mehr als eine weitere Stunde.

Das mögliche Austrocknen sehen die Forschenden als kleinen Schwachpunkt der Batterie aus Papier. Sie sind jedoch sicher, dieses Problem durch einen anderen Aufbau lösen zu können – und für Anwendungen in der Umweltsensorik ab einer bestimmten Luftfeuchtigkeit oder in feucht-nassen Umgebungen wäre das Austrocknen ohnehin kein Thema.

Das Team weist darauf hin, dass sich die Umweltauswirkungen von Wegwerf-Elektronik mit geringem Stromverbrauch mit ihrer neuen Batterie deutlich minimieren lassen. Sowohl Papier als auch Zink und die anderen Komponenten seien biologisch abbaubar. Außerdem werde – im Gegensatz zu vielen Metall-Luft-Batterien, bei denen eine Metallfolie verwendet wird – nur gerade die Menge an Zink in die Tinte gegeben, die für die jeweilige Anwendung tatsächlich benötigt werde. Metallfolien seien dagegen viel schwieriger zu dosieren.

Vor kurzem hat das Team bereits einen Superkondensator auf Papierbasis entwickelt, der Tausende von Malen geladen und wieder entladen werden konnte, ohne dabei an Effizienz zu verlieren. Er besteht aus Kohlenstoff, Zellulose, Glycerin und Kochsalz – und ist kompostierbar.

Daniel Thiele Qualitätsmanagement

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WiIng Daniel Thiele: Qualitätsmanagement bei Thyssenkrupp

In seinen „Stories“ gewährt Thyssenkrupp Einblicke in Arbeitsfelder des Konzerns und die Aufgaben und Verantwortungsbereiche der dort beschäftigten Menschen. Eine dieser Geschichten mit dem Titel „Digitalisierung & Qualitätsmanagement treffen auf Passion“ dreht sich um Daniel Thiele. Der Wirtschaftsingenieur startete nach seinem Studium bei Automobilzulieferer thyssenkrupp Steering und verantwortet heute die Qualitätssicherung am Standort Mülheim an der Ruhr.

Die Story

+++ Daniel Thiele kann sich noch genau an das sogenannte Dreischeibenhaus erinnern – ein 94 Meter hohes Bürogebäude, das bis 2010 von thyssenkrupp genutzt wurde. „In meiner Jugend in Düsseldorf bin ich nicht an diesem Hochhaus mit dem großen thyssenkrupp Logo vorbeigekommen, ohne hinauf zu schauen“, denkt Daniel zurück. „Das Hochhaus und die zahlreichen Mitarbeitenden darin haben mich fasziniert.“ Irgendwann geriet der gläserne Bau in Vergessenheit. Doch es sollte nur ein paar Jahre dauern, bis thyssenkrupp in Daniels Blickfeld zurückkehrte.

Von Porsche zu thyssenkrupp

Bereits in jungen Jahren entwickelte Daniel eine große Leidenschaft für den Automotive-Bereich. Schon während seines Studiums zog es ihn deshalb in die Automobilindustrie. Bei Porsche in Weissach absolvierte der angehende Wirtschaftsingenieur sein Praxissemester und schrieb auch seine Diplomarbeit bei der Sportwagenmarke. „Bei Porsche habe ich festgestellt, dass die wichtigsten Innovationen von den Automobilzulieferern kommen“, verrät Daniel.

Nach seinem Abschluss erinnerte sich der frisch gebackene Wirtschaftsingenieur an dieses Hochhaus in der Düsseldorfer City. Das mit dem nicht zu übersehenden Logo aus drei Ringen und einem Bogen an der Fassade in schwindelerregender Höhe. Als Jugendlicher hatte Daniel thyssenkrupp „nur“ mit Stahl in Verbindung gebracht, doch 2008 wusste er längst um die Bedeutung als führender Zulieferer der Automobilindustrie. Und so bewarb er sich bei thyssenkrupp Steering und war kurz darauf einer dieser Mitarbeitenden, die ihn als Jugendlicher noch so fasziniert hatten – nur eben an einem anderen Standort.

2008 startete Daniel Thiele als Supplier Quality Engineer bei thyssenkrupp Steering und verantwortet bereits seit 2015 die Qualitätssicherung im Werk in Mülheim an der Ruhr. „Als derzeitiger Leiter der Qualitätssicherung im Werk führe ich die Teams Lieferanten- und Produktionsqualität sowie das Messlabor und das Sauberkeitslabor“, berichtet der Ingenieur. „Auch die Planung der Produktaudits und die Durchführung der Error Proofings, also Prozesse zur Ermittlung und Erkennung von potenziellen Fehlern, an den Montagelinien fallen in meinen Bereich.“

Mit Leidenschaft für die Automobilindustrie

Die Entscheidung, seine Karriere bei den Lenkungsspezialisten gestartet zu haben, bereut Daniel nicht. Im Gegenteil: Bei thyssenkrupp Steering kann er seine Leidenschaft für den Automobilsektor mit seiner Affinität für Qualitätsmanagement und -sicherung verknüpfen. Ein weiterer Vorteil ist für ihn dabei die Innovationsbereitschaft des Unternehmens: „thyssenkrupp gibt einem die Möglichkeit, sich mit seinem Engagement und den eigenen Interessen für das Unternehmen einzubringen – auch abseits der eigentlichen Tätigkeit“.

„Um die Identifikation unserer Mitarbeitenden mit unseren Produkten zu stärken, habe ich zum Beispiel die Initative ‚Fahrzeug trifft Lenkgetriebe‘ ins Leben gerufen. Zusammen mit einem kleinen Team haben wir Fahrzeuge wie den BMW Z4, den NIO ES8 oder die Mercedes Benz G-Klasse bei uns in der Produktion ausgestellt. Den elektrischen NIO ES8 mit über 800 PS konnte ich sogar selbst fahren. Das sind Erlebnisse, die bleiben unvergessen. Wir stellen bei uns im Werk schließlich nur einzelne Komponenten her. Die finale Verarbeitung im Auto sehen wir deshalb häufig nicht.“ Zudem arbeiten Daniel und seine Kolleginnen und Kollegen an verschiedenen Projekten, um in Zukunft noch effizienter und nachhaltiger zu werden.

Digitalisierung und ein Blick in die Zukunft

Dabei hilft auch die Digitalisierung, die bei thyssenkrupp Steering schon lange eines der wichtigsten Themen ist. Hier erwies sich die Corona-Pandemie als zusätzlicher Treiber dieser Entwicklung, wie Daniel verrät. „Die Pandemie hat auch uns vor besondere Herausforderungen gestellt. Mit einem Mal war es nun nicht mehr möglich, unsere internationalen Lieferanten vor Ort bei der Fehlerursachenanlyse oder den Fehlerabstellmaßnahmen zu unterstützen. Auch Kundenaudits in unserem Werk sind dadurch massiv eingeschränkt worden.“

Doch die Pandemie erwies sich als Chance. „Wir mussten neue Wege gehen. Einer dieser neuen Wege war etwa die Einführung sogenannter Remote Audits“, so Daniel. Der größte Vorteil dieser Fernaudits: Die physische Anwesenheit eines Auditors vor Ort ist nicht mehr zwingend erforderlich. „Hierzu wird mit einem mobilen Endgerät, also Smartphone, Tablet oder auch mit Smartglasses ein virtueller Produktionsrundgang durchgeführt“, erklärt Daniel. „Auch gemeinsame Analysen können auf diesem Weg standortübergreifend erfolgreich umgesetzt werden.“Smartglasses und Remote Audits: Was sich für viele Externe wie Science Fiction anhören mag, ist für die Mitarbeitenden bei thyssenkrupp Steering schon lange gängige Praxis. Für Daniel ist dabei aber das Ende der Fahnenstange im Bereich Digitalisierung noch lange nicht erreicht: „Speziell mit Blick auf die Themen Wearables, Low-Code-Apps oder BigData bieten sich weiterhin Potenziale zur Digitalisierung und dies nicht nur in der Produktion, sondern auch in der Verwaltung.“

Daniel ist davon überzeugt, dass sich mit digitalen Prozessen sogar die Zukunft vorhersagen lässt – zumindest ansatzweise: „Zum Beispiel können verschiedene Daten in einem Modell kombiniert werden, um daraus Rückschlüsse auf Korrelationen sowie Ausblicke in das zukünftige Verhalten von Produkten und Prozessen zu erhalten.“ Es bleibt dabei: Die wichtigsten Innovationen kommen auch weiterhin von den Automobilzulieferern. +++

Quelle: „Digitalisierung & Qualitätsmanagement treffen auf Passion“

Themenfelder aktualisiert

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Aktualisiert: „Themenfelder Industrie 4.0“

Der Forschungsbeirat der Plattform Industrie 4.0 hat seine erstmals im Jahr 2019 veröffentlichten „Themenfelder Industrie 4.0“ aktualisiert und ergänzt. Die neue Fassung zeigt, dass für die Weiterentwicklung von Industrie 4.0 nicht nur an technischen Themen gearbeitet muss, sondern auch an ökonomischen, sozialen und gesellschaftliche Fragestellungen sowie einem umfassenden Systems Engineering. Das Papier umfasst daher die Kapitel „Industrielle Wertschöpfung im Wandel“, „Perspektiven technologischer Entwicklungen“, „Engineering von Industrie 4.0-Lösungen“ und „Arbeit, Unternehmen und Gesellschaft“.

Im Themenfeld „Industrielle Wertschöpfung im Wandel“ wird der Forschungs- und Entwicklungsbedarf primär aus ökonomischer Sicht definiert und der umfassende Transformationsprozess im Zuge der Umsetzung von Industrie 4.0 aufgezeigt. Dabei geht es unter anderem um die Realisierung der Daten- beziehungsweise Plattformökonomie, die Gestaltung und Implementierung von Geschäftsnetzwerken und Ökosystemen, die Konzeption und Umsetzung innovativer, daten- beziehungsweise wissensgetriebener Geschäftsmodelle sowie um die zunehmende Komplexität, Interdisziplinarität und Autonomie von Produkten beziehungsweise Produkt-Service-Systemen. Hinzu kommt die vertikale und horizontale Integration zur Verminderung der Ressourcenverbräuche und zur Steigerung der Energieeffizienz aus der Perspektive einer ökologisch nachhaltigen Wertschöpfung. Die Forschungs- und Entwicklungsbedarfe zur Realisierung einer nachhaltigen Wertschöpfung orientieren sich insbesondere an ethischen Grundsätzen beim Aufbau und beim Betreiben von Wertschöpfungsnetzwerken.

Im Themenfeld „Perspektiven technologischer Entwicklungen“ liegt der Schwerpunkt einerseits auf nachhaltigen, flexiblen und modular konfigurierbaren Produktionssystemen und deren Systemarchitekturen und andererseits auf den maßgeblichen technologischen Treibern. Forschungs- und Entwicklungsbedarfe werden in den Bereichen Industrial AI und Autonomie, Sensorik und Aktorik, Kommunikations- und Computing-Technologien, souveräne Datenräume sowie Biologisierung in technischen Produkten und Systemen identifiziert.

Das Themenfeld „Engineering von Industrie 4.0-Lösungen“ fokussiert auf eine systematische Planung, Konzipierung, Entwicklung, Validierung, Simulation und Erprobung der zugrundeliegenden technischen beziehungsweise soziotechnischen Systeme. Die steigende Komplexität der Systeme und die Orchestrierung der übergeordneten Systemverbünde erfordern eine ganzheitliche und strategische Herangehensweise, wie sie zum Beispiel im Systems Engineering oder Advanced Systems Engineering umgesetzt werden. Konkreter Forschungs- und Entwicklungsbedarf wird in diesem Themenfeld vor allem in neuen Methoden und Werkzeugen für die Industrie 4.0-Lösungsentwicklung gesehen.

Im Themenfeld „Arbeit, Unternehmen und Gesellschaft“ wird der Forschungs- und Entwicklungsbedarf aus soziologischer Perspektive sowie im Kontext der Zukunft der Arbeit betrachtet. Dabei stehen Erkenntnisse und Methoden für die menschenorientierte System- und Arbeitsgestaltung, die Notwendigkeit zum Aufbau von Kompetenzen und Qualifizierung und den organisationalen Wandel im Fokus. Zentral sind in diesem Kontext auch Fragen nach rechtlichen Herausforderungen, etwa in Bezug auf Datenschutz und -sicherheit. Für den gesamtgesellschaftlichen Dialog wird zudem die Notwendigkeit hervorgehoben, weiterhin die Forschung zu den Risiken und Chancen von Industrie 4.0 voranzutreiben, um Industrie 4.0 an den Bedürfnissen der Menschen auszurichten.

 

 

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„NZZ Digital“: Abo-Extra für VWI-Studis

Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) ist eine traditionsreiche Schweizer Tageszeitung. Sie ist jedoch weit über die Alpenrepublik hinaus bekannt und gehört zu den Leitmedien im gesamten deutschsprachigen Raum. VWI-Studis können das „NZZ Digital“-Abo für Studierende jetzt zu einem Sonderpreis abschließen: Die NZZ gewährt dauerhaft einen Preisnachlass von 40 Prozent.

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Das „NZZ Digital“-Abo für Studierende umfasst den Zugriff auf alle Artikel auf nzz.de sowie auf alle Videos, Podcasts und Grafiken, die freie Nutzung der News-App und die Nutzung des Archivs. Ebenfalls zum Abo gehört der wöchentliche Finanz-Newsletter Plus „Mittel & Zweck“ mit exklusiven Informationen zu den Entwicklungen auf den globalen Finanzmärkten.

„NZZ Digital“

Die Erstausgabe der NZZ erschien übrigens bereits am 12. Januar 1780. Sie ist damit die älteste heute noch erscheinende Zeitung der Schweiz. Gemäß ihrem Leitbild vertritt die NZZ eine „freisinnig-demokratische Ausrichtung“. 2016 verlieh die Reinhold-Maier-Stiftung – eine parteinahe Stiftung der FDP in Baden-Württemberg – der Zeitung die renommierte Reinhold-Maier-Medaille. Die Stiftung honorierte damit „ihr unermüdliches Eintreten für den Liberalismus und die Autonomie des Einzelnen, für freiheitliche Bürgerrechte und den Meinungspluralismus“. Zu dem Ruf der NZZ als Qualitätszeitung trägt neben dem Wirtschaftsteil vor allem die Auslandsberichterstattung bei, die auf ein dichtes Korrespondentennetz zurückgreift.

 

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Rheinschwimmer: 25 Tage, knapp 1233 Kilometer

2017 hat Wirtschaftsingenieur Joseph Heß den deutschen Teil der Elbe schwimmend bewältigt – über 600 Kilometer in zehn Tagen. Nun wurde der Elbeschwimmer zum Rheinschwimmer. 25 Schwimmtage nach dem Start an der Rheinquelle Toma See in der Schweiz erreichte er die Mündung bei Rotterdam und unterbot damit den bisherigen Rekord um drei Tage. Vor Heß ist übrigens erst drei Menschen das vollständige Durchschwimmen des Rheins gelungen.

Der passionierte Schwimmer hat neben Elbe und Rhein bereits einige weitere ambitionierte Schwimmprojekte hinter sich gebracht. 2016 etwa durchschwamm er die Straße von Gibraltar. 2017 absolvierte er die Drei-Länder-Querung des Bodensees und die Strecke von Sardinien nach Korsika. 2018 stand die Querung von Deutschlands größten Seen auf dem Programm. Und berufstätig ist der Wirtschaftsingenieur auch: 2020 promovierte er an der TU Chemnitz und leitet dort als Projektverantwortlicher den Accelerator.

Mit seinem Rhein-Projekt hat Joseph Heß übrigens nicht nur eine sportliche Herausforderung angenommen, sondern auch verschiedene wissenschaftliche Fragestellungen in den Fokus gerückt. So haben Sportmediziner und -psychologen der Universitäten Chemnitz und Leipzig die körperlichen und mentalen Auswirkungen eines solchen Extremprojekts untersucht, für das Institut für Hydrochemie der Hochschule Furtwangen entnahm der Rheinschwimmer unterwegs zahlreiche Wasserproben, die Aufschluss über die Schadstoff-Belastung in fließenden Gewässern geben sollen, und ein Team der Hochschule Mittweida nutzte die Gelegenheit für einen Dokumentarfilm.

Wie Joseph Heß auf Facebook schreibt, hat er „nur ein einziges Mal ans Aufgeben gedacht auf der gesamten Rhein-Tour. Und zwar als unser Motorboot in Basel kaputtgegangen ist und wir, auch wenn nur für wenige Stunden, keine Lösung zum Fortsetzen des Projektes hatten.“ Durch andere Schwimmprojekte und langes Training habe er sowohl seinen Körper als auch sein Team sehr gut kennengelernt. Heß: „Mental Breakdown im Team? Wir stehen das durch! Magen-Darm? Dauert 2,5 Tage und dann ist es auch wieder vorbei! Die 8 bis 10 Stunden Schwimmen müssen auf 10 bis 12 Stunden angehoben werden? Auch das halten die Schultern aus!“ Natürlich sei es nicht immer leicht gewesen. Aber die Freude am Projekt und die Zuversicht hätten immer überwogen. „Außerdem war es ein gewisses Pflichtbewusstsein, das aus dem einen oder anderen Motivationstal geholfen hat. Immerhin hat sich mein ganzes Team extra für mein Projekt Zeit genommen. Und das große Ziel stand immer vor Augen: die Nordsee hinter Rotterdam.“

Zement

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Zement: Auf dem Weg zur CO2-Senke?

Dass Gebäude aus Holz als CO2-Senken genutzt werden können, hat bereits die Studie eines Wissenschaftlerteams gezeigt, die unter dem Titel „Buildings as a global carbon sink“ in der Zeitschrift Nature Sustainability vorgestellt wurde. Demnach vermeidet der Baustoff Holz zum einen die Treibhausgasemissionen aus der Zement- und Stahlproduktion, zum anderen lassen sich damit Gebäude in Kohlenstoffsenken verwandeln, da im Bauholz das von den Bäumen zuvor aus der Luft aufgenommene und in ihren Stämmen eingelagerte CO2 gespeichert wird. Ein Forschungsteam der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) widmet sich jetzt dem Ziel, auch Zement zu einer CO2-Senke zu machen.

Das Projekt „Low Carbon Magnesium-Based Binders“ (Low CM) startet der Empa zufolge Anfang 2023 und ist auf fünf Jahre angelegt. Hintergrund ist, dass Zement mit großem Abstand der meistverwendete Baustoff ist und bei seiner Herstellung aus gebranntem Kalk große Mengen CO2 freisetzt. Die Forschenden konzentrieren sich nun auf Zemente, die nicht auf Kalkstein beziehungsweise Calciumcarbonat basieren, sondern auf Magnesiumcarbonaten. Auf der Basis des Minerals Olivin, das etwa in Norwegen in großen Mengen verfügbar ist, finden an der Empa bereits seit Jahren Forschungen zu solchen Bindemitteln statt. Vereinfacht dargestellt, lässt sich dieses aus Magnesiumsilicat gewonnene Magnesiumoxid mit Wasser und CO2 zu einem Zement verarbeiten, unterm Strich wird dabei mehr Kohlendioxid gebunden als emittiert. Allerdings gibt es bei diesen Werkstoffen noch viele offene Fragen.

In sieben Schwerpunkten wollen die Empa-Forschenden gemeinsam mit einem Team der finnischen Universität Oulu erkunden, was sich auf molekularer Ebene abspielt. Wie erhärten solche Zement bei welchen Rezepturen? Wie wirken sich Temperatur, pH-Wert und andere Faktoren wie Reaktionsbeschleuniger aus? Bleibt das Volumen eines solchen „Magnesium-Betons“ auf lange Sicht stabil? Und wie widerstandsfähig ist er? Für die Praxis könnten nach Abschluss der Grundlagenforschung zwei Produktionsverfahren zur Verfügung stehen: die Härtung mit CO2 unter erhöhtem „Gasdruck“, was sich wegen des aufwändigen Verfahrens vor allem für Betonfertigteile anbieten würde, sowie die Hydratation, also eine Härtung mit Wasser bei Umgebungsbedingungen, was sich für die Herstellung auf Baustellen eignen würde.

DAAD

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DAAD: Austausch und Wandel

„Wandel durch Austausch“ ist das Motto des Deutschen Akademischen Austausch-Dienstes (DAAD). Damit verbunden ist der Ansatz, dass Austausch zu einem besseren Verständnis zwischen Völkern und Individuen führt und dabei hilft, den Frieden zu sichern – und auch, dass Kooperation zu politischem und sozialem Fortschritt beiträgt.

In Anlehnung an dieses Motto hatte VWI-Geschäftsführer Axel Haas seinen Vortrag beim jüngsten Alumni-Event des DAAD mit „Austausch durch Wandel – eine Welt im Umbruch“ überschrieben. Basis war die Überlegung, dass Entwicklung und Austausch weltweit zum Wandel in den Regionen beitragen. Diesen Austausch treiben übergeordnete Trends voran wie etwa die Globalisierung, aber auch lokale Ereignisse wie Naturkatastrophen oder bewaffnete Konflikte, die zu Flüchtlingsbewegungen führen.

„Wandel durch Austausch ist keine Einbahnstraße“, so Axel Haas in seinem Vortrag. Deutsche Akademiker erleben bei internationalen Begegnungen andere Kulturen, hinterlassen dort einen Eindruck und bringen Erfahrungen mit zurück. Ebenso erleben und bereichern internationale Gäste die Kultur in Deutschland. „Gemeinsam voneinander profitieren ist das Stichwort“, so Haas. Gerade Entwicklungs- und Schwellenländer sind dabei auf Kapitalimporte angewiesen, wobei es bei diesem Kapital um produktive Ziele geht und nicht um Konsum – etwa um den Aufbau von Bildungskapital, um die Steigerung von Produktivität und Wohlstand, um das Schaffen von Netzwerken. Ziel ist es, den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden, wirtschaftlich wie sozial. Zu dieser Kapitalbildung leistet der DAAD seit 1925 einen großen Beitrag.

„Austausch und Begegnung von Menschen über Landesgrenzen hinweg führt zu Wandel in den Heimat- wie den Zielregionen“, so Haas abschließend. „Und Bildung ist ein wichtiger Faktor zur Steigerung des Wohlstandes und zu einem gemeinsamen Verständnis zwischen unterschiedlichen Kulturen und Ländern.“ Wandel durch Austausch eben – und Austausch durch Wandel.

Automobilbranche

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Automobilbranche: Anforderungen an Ingenieure ändern sich

Die Dekra-Akademie untersucht seit 2008 jährlich, wie sich der Fachkräftebedarf entwickelt. Im Fokus der vertiefenden Analyse standen in diesem Jahr unter anderem Ingenieurberufe im Bereich der Automobilbranche. Dem Dekra Arbeitsmarkt-Report 2022 zufolge haben sich in diesem Segment die Anforderungen aufgrund des ständig voranschreitenden technischen Fortschritts deutlich verändert. Die meisten der analysierten Stellenausschreibungen setzten demnach ein abgeschlossenes Studium voraus. 60 Prozent von ihnen richteten sich an Ingenieure mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik, alternativ wurden in 32,6 Prozent der Stellenausschreibungen das Fach Mechatronik und in 30,9 Prozent das Fach Informatik genannt.

18 Prozent der Arbeitgeber erwarteten außerdem, dass Bewerberinnen und Bewerber Hard- und Softwarearchitektur auslegen können, ebenso viele setzten Kenntnisse in den Programmiersprachen C und C++ voraus. Darüber hinaus forderten 16 Prozent der Unternehmen Kenntnisse in der Softwareentwicklung. Auch wenn komplexe Programmieraufgaben häufig Spezialisten übernehmen, so die Dekra, müssen die Ingenieure die Grundlagen beherrschen und das Zusammenspiel zwischen Soft- und Hardware verstehen.

Zu den Aufgaben, die Bewerberinnen und Bewerber bei dem zukünftigen Arbeitgeber in der Automobilbranche übernehmen sollten, wurde mit 30,3 Prozent am häufigsten das Anforderungsmanagement genannt. An der Schnittstelle zwischen Auftraggeber und Entwicklung erheben die Fachkräfte beispielsweise die Anforderungen, prüfen diese oder stimmen sie im Entwicklungsteam ab. Sie sorgen dafür, dass die Entwicklung komplizierter Produkte, an denen stark arbeitsteilig gearbeitet wird, reibungslos und zügig läuft und ein Produkt am Ende die technischen Anforderungen und die Kundenerwartungen erfüllt.

Aus 28,6 Prozent der Anzeigen ging außerdem hervor, dass die Stelle eine Schnittstellenfunktion beispielsweise zu anderen Abteilungen beinhaltet. Arbeitgeber wünschen sich hierfür erfahrene Fachkräfte, die nicht nur technisch stark sind, sondern auch teamfähig, kommunikativ und durchsetzungsfähig. Rund ein Viertel der ausgeschriebenen Stellen umfasste außerdem das Testen von Fahrzeugen und deren Komponenten. Und in nicht ganz einem Fünftel wurden Aufgabenfelder wie Betriebsorganisation und Kostenmanagement genannt.