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Online Summit: Nachhaltigkeit und soziale Innovation

Informationen zu den Vorträgen und den ReferentInnen

Nachhaltigkeit und soziale Innovation

Die Referenten behandeln in verschiedenen Formaten die Problemstellungen und Lösungsmöglichkeiten der Thematik.

Soziale Innovationen für Mobilität und Logistik

Hartmut Zadek

Prof. Dr.-Ing. Hartmut Zadek, Vizepräsident VWI e.V. Professor für Logistik OVGU Magdeburg

10:00 – 11:30 Uhr

Mobilität und Logistik sind zentrale Herausforderungen unserer Zeit – nicht zuletzt deutlich sichtbar an der vor uns liegenden Verkehrswende. Können Unternehmen und deren Mitarbeiter mit Sozialen Innovationen Lösungen auf diese Herausforderungen finden? Wie können Soziale Innovationen im Bereich Mobilität und Logistik gefördert werden? Bedarf es spezieller „Skills“ bei Mitarbeitern und Führungskräften, die bereits in der Ausbildung vermittelt werden müssen? Bedarf es interdisziplinärer Teams, um ganzheitlich und schnell derartige Lösungen zu entwickeln? Bedarf es spezieller Organisationsformen dafür? Gibt es Ideen für derartige Innovationen, die vom VWI forciert werden könnten? Wer Lust hat, an diesen Fragen interaktiv mitzuarbeiten, ist in diesem Workshop richtig aufgehoben – aktives Einbringen vorausgesetzt!
(Impulsvortrag mit Diskussionsrunde, 90 min)

Lebensmittelverschwendung und Umweltbelastung

Stephan Schmidt

Stephan Schmidt, Freiberuflich (ex BMW)

11:45 – 12:30 Uhr

„Ein Drittel der Lebensmittel, d.h. 1200 Milliarden Tonnen, werden weltweit verschwendet. Aus allen Teilen der Welt werden Lebensmittel nach Deutschland transportiert. Von 54 Millionen Tonnen Lebensmitteln landen 18 Millionen Tonnen im Abfall. Rund 25 Prozent des weltweit produzierten CO2 werden durch die Landwirtschaft verursacht. Acht Prozent des CO2 werden demnach durch die Verschwendung von Lebensmitteln verursacht. Jeder Einzelne kann einen Beitrag zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung leisten, indem er bewusster mit seinen Lebensmitteln umgeht und sich an entsprechende Empfehlungen hält. Allerdings besteht hier eine Analogie zum Umweltdilemma, bei dem sich das Umweltbewusstsein nicht immer im Konsumverhalten widerspiegelt, d.h. auch bei der Verschwendung von Lebensmitteln ist ein Wandel vom Bewusstsein zum Handeln erforderlich. Verpackungen verlängern die Haltbarkeit von Lebensmitteln und generieren aber auch Berge von Verpackungsabfall. Der unmittelbare Nutzen einer Reduzierung der skandalösen Lebensmittelverschwendung liegt in der Reduzierung von CO2, Ressourcenverbrauch und Folgekosten für die Entsorgung von Lebensmittelabfällen sowie Verpackungsabfall.“
(Vortrag, 45 min)

Striding Towards the Intelligent World 2030: Technological Challenges and Research Directions

Dr. Dina Barbian

Dr. Dina Barbian, Institutsleiterin Institute for Sustainability, Nürnberg

13:15 – 14:15 Uhr

Das Institut für Nachhaltigkeit in Nürnberg verbindet in allen Projekten die Trias Wirtschaftlichkeit, Ökologie und Soziales. Als Wirtschaftsunternehmen erstellt das Institut Nachhaltigkeitsberichte und Öko-Bilanzierungen für andere Unternehmen. Als Sozialunternehmen übernimmt das Institut Projekte, die vornehmlich dem Gemeinwohl dienen, bspw. zum Umweltschutz, zur Entwicklungshilfe und für humanitäre Zwecke. Ein Teil der Gewinne werden somit der Gesellschaft wieder zurückgegeben. Es soll gezeigt werden, dass eine sozial-ökologische Transformation auch in einem gewinnorientierten Unternehmen möglich ist. (Impulsvortrag, 60 min)

Transformation der Stahlproduktion in eine CO2-arme Zukunft auf der Basis von Wasserstoff

Bernhard Kleinermann Portrait

Bernhard Kleinermann, Leiter Konzernkommunikation Salzgitter AG

14:30 – 15:30 Uhr

Die Salzgitter AG hat mit ihrem Technologie-Konzept SALCOS (Salzgitter Low CO2 Steelmaking) den Weg in eine CO2-arme Stahlproduktion eingeschlagen. Wasserstoff, mit regenerativ erzeugtem Strom produziert, kann den bislang in der konventionellen Stahlerzeugung erforderlichen Kohlenstoff fast vollständig substituieren. Bis zum Jahr 2050 können die CO2-Emissionen auf diese Weise um 95 % reduziert werden.
(Vortrag, ca. 30 – 45 min)

BioKernSprit - Mobile Energie aus BIO-Abfall, Kohle und Kernenergie ohne GAU und Endlager

Jochen Michels

Jochen Michels, selbstständiger Unternehmensberater für Energie

15:30 – 16:45 Uhr

Mit Hochtemperatur aus dem erprobten Jülicher Kugelbett-„Ofen“ und dem bewährten Fischer-Tropsch Hydrierprozess werden aus Abfällen, Holz und Kohle Benzin, Ethanol und andere flüssige Energieträge gewonnen.
(Impulsvortrag, ca. 60 min)

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