Münster

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Das VWI-Netzwerk wächst weiter: In Münster haben sich trotz der Corona-Krise sieben motivierte WiIng zusammengefunden und eine neue Hochschulgruppe gegründet. Die Studienschwerpunkte der Gründungsmitglieder sind sehr verschieden: von der Elektrotechnik über den Maschinenbau bis hin zur Lasertechnik ist alles vertreten, sowohl in Vollzeit als auch berufsbegleitend. Vorstandsvorsitzender der HG Münster ist Felix Bormann, sein Stellvertreter ist Alexander Witte. Weitere Vorstandsposten haben Florian Kriebel (Finanzen), Mik Weber (Eventmanagement), Sam Wulff (Sponsorenverwaltung), Laurits Gerdes (Mitgliederverwaltung) und Saba Nouzari (Marketing übernommen).

Die HG Münster will ein vielfältiges Netzwerk aus den verschiedensten Fachbereichen entwickeln und ein breites Spektrum an Know-how zusammenführen. Gemeinsam sollen Events veranstaltet, Kooperationen geschaffen und Wissen verbreitet werden. Online ist die HG Münster bislang auf der Webseite des VWI sowie bei LinkedIn vertreten; ein eigener Webauftritt folgt im Frühjahr.

Thomas Ritter vom Bundesteam hat sich mit Felix Bormann über die Gründung unterhalten:

Hallo Felix, du hast zusammen mit sechs weiteren engagierten Studierenden im Dezember die VWI Hochschulgruppe Münster gegründet. Herzlichen Glückwunsch! Wie bist du darauf gekommen, Wirtschaftsingenieurwesen in Münster zu studieren?
Hallo Thomas, vielen Dank für die Glückwünsche! Wir freuen uns auch sehr, dass es so reibungslos geklappt hat, und vor allem, dass ich doch so schnell einige motivierte Kollegen gefunden habe, die anscheinend ähnlich ticken wie ich. Nachdem ich meine Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert hatte, war mir persönlich klar, dass ich ab diesem Zeitpunkt nicht einfach nach ‚Schema F‘ meine Arbeit absolvieren möchte, sondern gerne etwas machen möchte, wo ich voll und ganz mein Engagement einbringen kann. Durch meine Ausbildung habe ich den Kontakt zu dem technischen Bereich bekommen, welchen ich sehr interessant fand – und habe gemerkt, dass diese Mischung von Technik und Betriebswirtschaft einen speziellen Anreiz für mich darstellt. Warum ich dann an der FH-Münster gelandet bin, lag zum einen daran, dass ich meine Familie und Freunde in Münster habe, weil ich hier aufgewachsen bin. Hinzu kam, dass der Ruf der FH-Münster gerade in dem Verbundstudiengang sehr gut ist. Außerdem sind private FHs deutlich teurer.

Wie bist du auf den Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure aufmerksam geworden und was hat dich dazu motiviert, eine neue Hochschulgruppe zu gründen?
Da die berufsbegleitenden Studienvorschriften an der FH-Münster vorsehen, zwischen dem Verbundstudiengang B.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen und dem berufsbegleitenden MBA & Eng. eine zweisemestrige Pause einzulegen, fing ich in diesem Jahr an darüber nachzudenken, wie man dieses Studium bestmöglich jetzt noch nutzen kann – also wie sich während dieser Pause dennoch ein Netzwerk aufbauen lässt und ob es etwas gibt, wo man seine Expertise einbringen kann. Da bin ich auf den VWI gestoßen und habe nach einer kurzer Kontaktanfrage eine sehr nette Antwort aus Dortmund von Vanessa erhalten, die mich gerne mit aufgenommen hätten. Zugleich hat sie aber auch die Option genannt, eine eigene HG in Münster zu gründen. Das fand ich dann auf Grund der Wohnlage sinnvoller und auch anspruchsvoller. Dabei muss ich sagen, dass es egal war, wohin ich mich innerhalb des VWI im Laufe der Gründung gewandt habe – ich habe immer eine sehr wertschätzende und nett Antwort erhalten.

Was zeichnet Münster als Standort einer VWI-Hochschulgruppe aus?
Wie bereits erwähnt, bin ich ja in Münster aufgewachsen. Bis ich dann nach meinem Abitur für ein halbes Jahr nach Neuseeland gegangen bin, stand für mich fest, dass Münster mir nicht ausreicht und ich unbedingt in einer anderen Stadt leben will. Aber als ich dann von meiner großen Reise zurückkam, wusste ich die Vorzüge an Münster zu schätzen! E gibt eine grandiose Fahrrad-Infrastruktur und damit einen besonders tollen Flair im Sommer – da trägt Münster zurecht den Titel als „Die lebenswerteste Stadt der Welt“. Außerdem bietet Münster mit der Uni und der FH eine tolle Studentenstadt, wodurch Münster natürlich auch wiederum sehr jung bleibt! Wenn man dann mit dem Studium fertig ist, muss man nicht zwangsweise wegziehen, da Münster auch tolle Firmen an sich binden konnte und in Zukunft sicherlich auch noch kann.

Welche Schritte nehmt ihr als nächstes in Angriff und was sind eure Ziele für das kommende Jahr?
Als nächstes wollen wir natürlich weitere Mitglieder für uns gewinnen, indem wir an die Öffentlichkeit gehen und auf uns aufmerksam machen wollen. Denn ein solcher Verein lebt ja von seinen Mitgliedern. Damit meine ich vor allem, dass es natürlich um so interessanter wird, je mehr Mitglieder wir haben. Dafür steht auch unser Slogan „Gemeinsam schaffen wir mehr“. Egal ob jemand eine Frage zum Studium oder aber auch organisatorische Fragen hat, wird es immer jemanden geben, der diese Frage beantworten kann – und so kommt jeder leichter durch sein Studium. Auch wenn jemand bereits im Studium mit dem Gedanke spielt, sich selbstständig zu machen, wird es spätestens in der Regionalgruppe Ruhr einen passenden Ansprechpartner geben, der hier mit Antworten zur Seite stehen kann. Wobei ja auch in der Hochschulgruppe bereits Berufstätige sein können, die weiterhelfen können.

Vielen Dank – und alles Gute bei der Vereinsarbeit!

Ihr möchtet euch auch vernetzen, viel erleben und über den Studienalltag hinaus Initiative ergreifen? Dann meldet euch gerne unter: hg_muenster@vwi.org

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