Thomas Ritter Keine Kommentare

Bereits seit vielen Jahren arbeiten der VWI als Berufsverband sowie der FFBT WI als Fachverband des Wirtschaftsingenieurwesens vertrauensvoll zusammen. Beispiele hierfür sind z.B. der Qualifikationsrahmen Wirtschaftsingenieurwesen sowie das darauf aufbauende Gütesiegel für Studiengänge. Der große gemeinsame Nenner wurde auf der diesjährigen Jahrestagung des FFBT WI von 17. – 19. Juni in Zwickau deutlich, auf der VWI-Geschäftsführer Thomas Ritter sowie VWI-Mitglied Immanuel Zabelov teilgenommen haben.

Fachlicher Austausch und Zusammenarbeit
Auf der Jahrestagung diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der Hochschullehre über Studienprofile, Qualitätssicherung und neue Anforderungen an die Schnittstelle von Technik und Wirtschaft. Das Wirtschaftsingenieurwesen ist dabei besonders gefordert: „Als Schnittstelle zwischen Technik, Wirtschaft und Management muss die Disziplin Antworten auf komplexe Herausforderungen entwickeln, sowohl in Forschung, als auch in der Lehre und dem Transfer in die Berufswelt.“ (Siehe Beitrag auf wirtschaftsingenieurwesen.de). Auf der Agenda standen unter anderem Fragen der Qualitätssicherung, die Weiterentwicklung von Studienprofilen, das CHE-Ranking 2026 sowie das Gütesiegel Wirtschaftsingenieurwesen. Parallel hierzu fand als Novum im Kontext der Jahrestagung die Sitzung des Fachausschuss 06 (Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftswissenschaften) der ASIIN statt, dem Thomas Ritter als Berufspraxisvertreter sowie Immanuel Zabelov als Studierendenvertreter angehören.

Kennenlernen der Stadt Zwickau, der Westsächsischen Hochschule sowie der Region
Im Rathaus der Stadt Zwickau wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jahrestagung durch die Oberbürgermeisterin Frau Constance Arndt sowie durch den Rektor der WHZ Prof. Dr.-Ing. Stephan Kassel begrüßt. Im Anschluss wurde die Jahrestagung im August Horch Museum Zwickau durch Dr.-Ing. habil. Christian-Andreas Schumann eröffnet, gefolgt von einer Vorstellung der Fakultät Wirtschaftswissenschaften durch Dekan Prof. Dr.-Ing. habil. Riedel. Einblicke in die eurasischen Hochschulpartnerschaften sowie zur internationalen Ausrichtung der WHZ gaben Prof. Dr. H.-Christian Brauweiler und die Leiterin des International Office, Betina Singer. Abgerundet wurde der Programmpunkt durch eine Vorstellung des Forschungs- und Transferzentrum e.V. als Schnittstelle zwischen Industrie und Hochschule durch Direktor Prof. Dr.-Ing. Matthias Richter.

Neben Fachvorträgen und Diskussionen bot die Tagung Gelegenheit, aktuelle Projekte und Anwendungsbeispiele kennenzulernen. Einblicke in Forschungs- und Transferaktivitäten der Gastgeberhochschule sowie Exkursionen in die Region zeigten, wie eng wissenschaftliche Entwicklung und industrielle Praxis miteinander verbunden sind. Hier bedankt sich der FFBT WI beim Smart Rail Connectivity Campus in Annaberg-Buchholz für die Eindrücke. Abgerundet wurde die Exkursion durch eine Führung in der Annenkirche, die insb. den Bezug der Region zum Bergbau unterstrich.

Netzwerk Wirtschaftsingenieurwesen: Vorteile für Hochschulen, Studierende und Berufstätige
Zahlreiche Universitäten und Hochschulen profitieren durch ihre Mitgliedschaft im FFBT WI und im VWI durch das daraus gewachsene Netzwerk des Wirtschaftsingenieurwesen. Während hier auf fachlicher Seite der FFBT WI seinen Fokus auf erfahrenen Persönlichkeiten aus der Lehre sowie der Weiterentwicklung des Studiengangs hat, gibt der VWI als Berufsverband aktiven und werdenden Wirtschaftsingenieurinnen- und ingenieuren eine Stimme. Beispielhaft hierfür sind die Berufsbilduntersuchung, der Deutsche Wirtschaftsingenieurtag oder das Engagement der ca. 40 studentischen VWI-Hochschulgruppen, die durch Workshops und Exkursionen den Studiengang und das Angebot an der Hochschule bereichern. Die Mitgliedschaft für Universitäten und Hochschulen im VWI ist kostenfrei.

Neben der kommenden FFBT WI-Jahrestagung wirft insbesondere der Deutsche Wirtschaftsingenieurtag am 4. Juni 2027 in Berlin seine Schatten voraus. Jetzt vormerken unter dewit.vwi.org.

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