Beitragsbild: Bildrechte beim Autor

VWI Redaktion Keine Kommentare

Die Sektorenkopplung in Quartieren am Beispiel der Stadt Wuppertal war das Thema des jüngsten VWI-Expertentalks der Initiative VWImpact. Bei der Sektorenkopplung geht es darum, den Energiesektor mit den Sektoren Industrie, Verkehr und Gebäude zu verbinden und dann mit Hilfe erneuerbarer Energien gemeinsam zu optimieren und zu dekarbonisieren.

Zu Gast war Wirtschaftsingenieur Alexander Hobert von der Bergischen Universität Wuppertal. Der Wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgungstechnik lieferte zunächst einen Einblick, wie sich die Lasten im Stromnetz einer Stadt über den Tag verteilen. Dann erläuterte er das Konzept der Flexibilisierung der Stromnutzung, denn beim Einsatz erneuerbarer Energien passen Stromerzeugung und -verbrauch zeitlich nicht immer zusammen. Diese Flexibilisierung lässt sich durch Energiespeicher erreichen, aber auch durch ein verändertes Verbrauchsverhalten unter anderem in Privathaushalten, beispielsweise indem große Verbraucher wie Wasch- und Spülmaschinen zu Uhrzeiten laufen, in denen der Strombedarf vergleichsweise gering ist. Auf der Erzeugerseite gilt zudem eine höhere Effizienz als wichtiger Hebel, beispielsweise indem die Produktion von Wärme und Strom gekoppelt wird. In der anschließenden Diskussion ging es unter anderem darum, welche Schwierigkeiten sich beim Ausbau der erneuerbaren Energien ergeben und welche Herausforderungen bei der Herstellung von grünen Wasserstoff entstehen.

Die Iniative VWImpact bedankt sich bei Alexander Hobert für seinen Vortrag beim Expertentalk und Benjamin Muhammedi für die Organisation. Wer den Expertentalk verpasst hat, kann sich den Talk innerhalb der LinkedIn-Gruppe VWImpact oder auf dem Youtube-Kanal des VWI als Video anschauen:

Social Entrepreneurship, Nachhaltigkeit, das Lösen gesellschaftlicher Missstände – das sind die Themen von VWImpact. 2020 fand der erste VWImpact-Expertentalk statt. Dieser bildete den Auftakt eines inzwischen regelmäßig stattfindenden Gesprächsformats, mit dem der VWI seiner ökologisch-sozialen Verantwortung stärker nachkommen und mit Impulsgebern aus Wirtschaft und Gesellschaft über progressive Zukunftstrend ins Gespräch kommen will.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.